ADOBE DPS® WIRD IN AEM (MARKETING CLOUD) INTEGRIERT – MIT TEUREN FOLGEN FÜR KUNDEN

ADOBE DPS® WIRD IN AEM (MARKETING CLOUD) INTEGRIERT – MIT TEUREN FOLGEN FÜR KUNDEN

By | 2018-04-12T14:22:18+00:00 Februar 22nd, 2016|Categories: Marketing Insights|Tags: , , |

ADOBE DPS® WIRD IN AEM (MARKETING CLOUD) INTEGRIERT – MIT TEUREN FOLGEN FÜR KUNDEN

Adobe integriert die Digital Publishing Suite® (Adobe DPS) in den Adobe Extension Manager® (AEM) als Teil der Marketing Cloud –Ankündigung auf dem GSMA Mobile World Congress.

Die Adobe Digital Publishing Solution® – wie wir sie kennen – wird es zukünftig nicht mehr geben. Das hat Adobe heute auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona bekannt gegeben. Sowohl die Adobe Publishing Suite, als auch die neue Adobe Digital Publishing Solution werden mit der Integration in Adobe Experience Manager® (AEM) abgelöst. Damit baut Adobe seine Mobile Strategy weiter aus. Als Teil von AEM wird DPS in die Marketing Cloud integriert und somit die mobilen Services erweitert.

Was ist Adobe Experience Manager® (AEM)?

Adobe Experience Manager® ist eine Content-Management-Lösung, die Teil der Adobe Marketing Cloud ist. Mit AEM können Webseiten, Apps und Formulare erstellt werden. AEM ermöglicht außerdem eine Verwaltung von Marketing-Inhalten und -Assets.

Die Möglichkeit, den Adobe Experience Manager® mit der Adobe Digital Publishing Solution® zu verbinden, gibt es bereits seit einigen Monaten. Die Vorteile liegen laut Adobe in einem gut strukturierten Asset-Management, umfassendem Analytics, und der Möglichkeit, kanalübergreifend (Web und App) zu publizieren.

Welche Folgen hat die Adobe DPS® Integration für bestehende und neue Kunden?

Bis Ende Februar 2016 haben Bestandskunden die Möglichkeit, bestehende Lizenzen noch einmal zu verlängern. Danach muss die Umstellung auf AEM erfolgen. Es ist noch nicht bekannt, ob alle Funktionen der Digital Publishing Solution übernommen werden. Klar ist jedoch, dass neue App-Projekte zukünftig nur noch mit AEM erstellt werden können. Das Upgrade auf AEM bedeutet zwar eine Erweiterung der Features und Möglichkeiten aber auch ein ganz anderes Preisniveau. Neukunden erwartet zukünftig ein Paketpreis im 5- bis 6-stelligen Bereich. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich Adobe auf Großkunden beschränkt. Denn für viele kleine und mittelgroße Unternehmen und Verlage wird sich das neue Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht rentieren. Besonders Verlage haben jetzt schon Schwierigkeiten, ihre digitalen Produkte zu monetarisieren.

Welche Optionen haben DPS Kunden jetzt?

Adobe hat bekannt gegeben, dass DPS ab sofort nicht mehr als eigene Lösung verfügbar sein wird. Wer nicht auf AEM upgraden möchte oder sich diese Option nicht leisten kann, ist auf eine Alternative angewiesen. Bei der Anbieter-Auswahl sollten Sie darauf achten, dass Ihre bestehenden DPS-Folios in die neue Lösung integriert werden können.

Wächst Ihnen Adobe AEM® über den Kopf? Alternative Lösung finden!

In den letzten Jahren hat sich einiges auf dem Digital Publishing Markt getan und neben Adobe haben sich starke, alternative Anbieter platziert. Folgende Liste bietet einen kleinen Überblick:

  • Purple DS Publishing Suite – spezialisiert auf interaktive eMagazine Lösungen, bietet standardmäßig DPS-Folio-Import an
  • Mag+ – spezialisiert auf Print-Replika mit Enhancements, bietet PDF-Import Script an
  • Pressmatrix – spezialisiert auf Print-Replika mit einfachen Enhancements

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