PASSEN SIE IHRE DIGITALE STRATEGIE AN DIE BEDÜRFNISSE VON WEBROOMING BZW. APPROOMING AN!

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By | 2018-04-12T15:38:21+00:00 November 24th, 2014|Categories: Marketing Insights, Unkategorisiert|Tags: , , , , |

So profitiert der stationäre Handel von dem neuen Kaufverhalten

Forrester berichtet, dass Webrooming im Jahr 2017 bereits 600 Milliarden Dollar mehr Umsatz für den stationären Handel einbringen wird als noch 2012. Zum Vergleich – der reine ecommerce Umsatz soll im Jahr 2017 bei 370 Milliarden Dollar liegen.

Sales generated from webrooming table

Bereits im letzten Jahr haben 78 % aller Kunden Webrooming genutzt. Besonders junge Kunden erkundigen sich vor dem Besuch in einem Geschäft, ob bestimmte Produkte verfügbar sind und schauen, wie andere Kunden das Produkt bewertet haben.

Digital strategy showrooming vs. webrooming

Natürlich ist Webrooming auch Branchenabhängig. So werden Reisen, Hotels und Flüge weiterhin bevorzugt online gekauft (branchenübergreifende E-Commerce-Studie „Black-Box Online-Shopping“ von Konzept & Markt).

Der lokale Handel bietet entscheidende Vorteile

Der lokale Handel bietet drei entscheidende Vorteile. Zum einen entfallen bei direktem Kauf Liefergebühren und Lieferzeiten und zum anderen kann der Kunde das Produkt in die Hand nehmen und ausprobieren, außerdem ist die Rückgabe oft einfacher. Besonders bei Livestyle Produkten ist der Kaufimpuls oft spontan.

Immer mehr Unternehmen unterstützen daher Webrooming durch einen guten informativen Webauftritt. Doch viele Kunden erwarten und nutzen den Service auch mobil. Genau dort können Unternehmen ansetzen und anstatt einer mobilen Website eine App anbieten.

Ein großer Vorteil bei Approoming ist die offline Verfügbarkeit von mobilen Apps. Produktinformationen stehen jeder Zeit zur Verfügung. So kann mit einer App schon der Weg zum Geschäft für einen Schaufensterbummel genutzt werden. Auch im Geschäft kann gezielt nach bestimmten Produkten gesucht werden oder eine angelegte Einkaufsliste verwendet werden. Das ist mit Webrooming nur bedingt möglich. Das Smartphone kann persönlicher Berater und Shopping Guide für jede Gelegenheit sein.

Webrooming ist nur der Übergang zu Approoming

Produktpräsentationen in einer App bieten weiteres Potential das Käuferverhalten zu nutzen. So können hochwertige innovative digitale Showrooms angeboten werden, die nicht nur informieren sondern auch inspirieren. Aber auch Produktkataloge lassen sich mobil spannend aufbereiten. Besonders für Produkte, bei denen die Kaufentscheidung nicht leicht fällt wie Kameras oder Autos. Mit einer App hat der Nutzer einen sehr persönlichen Einstieg zum Stöbern. Durch schöne Animationen und Interaktion kann der Nutzer in den Bann gezogen werden. Ein tolles Beispiel ist die App von BMW, BMW Individual. Nutzer können sich ihre eigene Wunschausstattung zusammenstellen und lernen dabei alle Vorteile der Wagen kennen. Die Details sind dabei so realistisch, dass der Kunde sich leicht vorstellen kann, den Wagen zu fahren und zu besitzen.

Eine andere App, die sich auf Approoming eingestellt hat, ist V&B Augmented Reality App von Villeroy & Boch. Der Nutzer kann seine Badeinrichtung virtuell im realen Raum planen. Das hilft die Größe der Möbel besser einzuschätzen.

Einsatzmöglichkeiten

Es gibt viele weitere schöne Beispiele wie Approoming unterstützt wird. So die App „De Beers Bridal“ und die Walmart Shopping App. Weitere inspirierende Unternehmensapps finden Sie in unserem letzten Blogbeitrag.

Approoming bringt Webrooming auch technisch noch einen Schritt weiter. Zum Beispiel durch den Einsatz von Location Based Services. Damit könnten Kunden auch unterwegs Produkte finden, reservieren und zum nächsten Geschäft navigiert werden. Zusätzlich zu Produktinformationen können den Kunden kontextbezoge Informationen wie aktuelle Öffnungszeiten, Anfahrt und Parkmöglichkeiten des Geschäftes angezeigt werden.

Der Einsatz von Augmented Reality wie in der V&B App ist gerade hoch im Trend. Weitere gute Beispiele für die Verwendung von Augmented Reality in Shopping-Apps ist die AR App zum Ikea Katalog und die Verlobungsring-Finder App von Tiffany, die im Gegensatz zu der De Beers Bridal App auch eine mobile „Anprobe“ anbietet.

Natürlich können Händler Apps für Kundenbindungsprogramme sowie als Kanal für Coupons oder andere Rabattaktionen genutzt werden. Diese Maßnahmen können helfen, die App attraktiver zu gestalten. Das führt zu einer erhöhten Nutzung, besserer Verbreitung und längerem Verbleib auf den Geräten. Besonders wichtig für Apps, die Produktinformationen erhalten, ist eine regelmäßige Aktualisierung der Inhalte. Daher sollten Unternehmen bei der App-Umsetzung auf eine flexible Entwicklungs-Umgebung achten. Einen guten Überbick über die Unterschiede zwischen Webrooming / Approoming und Showrooming gibt Ihnen die Infografik von Merchant Warehouse.

Zusammenfassend müssen sich Unternehmen nicht nur an das Verhalten von Webrooming sondern auch Approoming anpassen. Mit der richtigen digitalen Strategie kann der Umsatz durch dieses Kundenverhalten stark gesteigert werden.

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