BYE BYE ADOBE DPS®: WEITER GEHT’S MIT PURPLE DS®

BYE BYE ADOBE DPS®: WEITER GEHT’S MIT PURPLE DS®

By | 2018-07-18T10:38:16+00:00 Juni 28th, 2017|Categories: e-Publishing|Tags: , , , , |

BYE BYE ADOBE DPS® – Blog Serie

Adobe DPS®: „Ihre Lizenz ist abgelaufen.“ Welche Möglichkeiten Sie haben, damit ihre Publikationen weiterhin mobil sichtbar bleiben, ist Thema des ersten Artikels der Blogserie gewesen. Im zweiten Teil der Serie sind erfahrene Adobe DPS® und Purple DS® Nutzer auf die Migration und Funktionsunterschiede der digital Publishing Lösungen eingegangen. Freiheit für Kreativität, effiziente Umsetzung und flexible Anpassungen wurden als gewinnbringende Vorteile von Purple DS® genannt.

Während große Verlage, wie Bauer Media oder Axel Springer viele ihrer ehemaligen Adobe DPS® Titel mit Purple DS® in mehrköpfigen Teams umsetzen, wollen wir Ihnen zum Abschluss der dreiteiligen Blogserie einen Kunden vorstellen, der seine digitale Publikation von nur einer Person umsetzen lässt. Sie erfahren in diesem Teil, wie eine deutsche Hochschule in Zusammenarbeit mit einer Agentur den Umstieg von Adobe DPS® zu Purple DS® durchgeführt hat. Dabei stehen die ständige Erreichbarkeit des Supports, sowie weitere hilfreiche Features, ein optimierter Arbeitsprozess, der Preis und die Vorteile von Kiosk-Apps im Fokus des Erfahrungsberichts.

1. Bye Bye Adobe DPS®: So geht es für Ihre mobile App weiter 

2. Bye Bye Adobe DPS®: „Eine einfache und flexible Lösung muss her“ – Publishing-Experten im Interview

3. Bye Bye Adobe DPS®: Weiter geht’s mit Purple DS – Erfahrungsbericht eines Nutzers

Weiter geht’s mit Purple DS® – Erfahrungsbericht eines Nutzers

Wie funktioniert moderne Wissenschaftskommunikation heute? Um das herauszufinden, sehen Sie sich das „GUERICKEmag“ an. Bei der App handelt es sich um das mobil optimierte Format des jährlich erscheinenden Print- und Forschungsmagazins „Guericke“. Während ein mehrköpfiges Team aus Redakteuren und Fotografen jährlich die Printausgabe mit Inhalten befüllt, wird es als digitales Magazin von nur einer Person weiterverarbeitet.

GUERICKEmag Download: iOS I Android

Als ehemalige Adobe DPS® Publikation, erscheint das GUERICKEmag der Otto-von-Guericke-Universität Madgeburg bereits zum zweiten Mal in einer Purple DS® App. Um mehr über die Migration zu erfahren, haben wir ein Interview mit Anneke Richter, Abteilungsleiterin des Medienzentrums der Universität Magdeburg und Susanne Rehfeld von der Agentur GRAFfisch aus Greifswald geführt. Während Frau Rehfeld über ihre Erfahrungen mit Adobe DPS® und Purple DS® berichtet, hat Frau Richter sich als Medienexpertin zu den strategischen Überlegungen der digitalen Umsetzung eingebracht. Das Gespräch mit Frau Richter wurde als gesonderter Blogartikel veröffentlicht.

Interview– Erfahrungsbericht eines ehemaligen Adobe DPS® Nutzers

Ein Interview mit:

Susanne Rehfeld from GRAFfisch – Kollektiv für Konzeption und Gestaltung

Die Grafik-Designerin Susanne Rehfeld von der Agentur GRAFfisch aus Greifswald übernimmt nicht nur die Produktion der interaktiven Publikation „GUERICKEmag“, sondern leitet ebenfalls die Umsetzung des Projektes.

Frau Rehfeld, als ehemaliger Adobe DPS® Nutzer produziert die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg das GUERICKEmag nun mit Purple DS®. Wie sind Sie damals auf Purple DS® gekommen?

Susanne Rehfeld: Wir sind mit Adobe DPS nicht mehr weitergekommen. Aus diesem Grund suchten wir damals ganz dringend nach einer Alternative. Die Herausforderung war jemanden zu finden, der die aus InDesign® exportierte .folio Datei mit allen Interaktionen und Verlinkungen übernimmt und es in die eigene Software umwandelt, wobei alle Funktionen erhalten bleiben. Nach ziemlich langer Onlinesuche und auch einiger Tests, die ich mit anderen Softwares gemacht habe, hat mich Sprylab am meisten überzeugt.

Warum haben Sie sich für keine andere Alternative, sondern letztendlich für die E-Publishing Lösung von SPRYLAB entschieden?

Susanne Rehfeld: Als erstes ist mir die Webseite aufgefallen, auf der schon relativ viele Information zu den Funktionen der Suite und der Migration von DPS enthalten waren. Zu diesem Zeitpunkt war mir bereits bewusst, dass Purple eine passende Alternative sein könnte. Nun hofften wir auf einen akzeptablen Preis und darauf, dass der Support sich zeitnah bei uns meldet. Da war ich eigentlich sehr überrascht, als ich gewissermaßen nach dem ersten E-Mail-Kontakt und der Schilderung meines Problems zeitnah eine Antwort erhalten habe. Uns wurde anschließend, ebenfalls sehr zeitnah, ein Angebot zugeschickt, was mich sehr positiv überrascht hat, da andere Anbieter sich dafür wesentlich mehr Zeit genommen haben. Bei Adobe DPS haben wir über Wochen keine Rückmeldung bekommen. Sprylab hat uns ziemlich gut mit unserem Problem aufgefangen. Darüber war ich damals sehr froh, weil die Zeit drängte.

Sie produzieren bereits Ihre zweite digitale Ausgabe des GUERICKEmag. Können Sie uns mehr zum Umgang mit den Bestandteilen der Publishing Suite erzählen? Wie beurteilen Sie zum Beispiel die Arbeit mit dem Purple DS® Composer?

Susanne Rehfeld: Bei der Produktion der ersten Ausgabe hatten wir noch nicht so viel mit der Software zu tun. Wir sind Anfang letzten Jahres zu Sprylab gekommen und haben gesagt: „Wir brauchen Hilfe!“ Sprylab hat den gesamten Migrationsprozess übernommen. Sie haben sich unsere fertige .folio Dateien angeguckt, die Dateien migriert und ebenfalls die Submission im Apple und Android Store übernommen. Wir haben damals noch nichts mit dem Composer zu tun gehabt. Wir haben erst Anfang des Jahres das erste Mal begonnen mit der Composer Software zu arbeiten und eine interaktive Magazinausgabe mit Purple gebaut.

Guericke 16 screenshots on a tablet

Was hat sich an dem Prozess zur Erstellung des Magazins im Gegensatz zum vorherigen Magazin für Sie geändert?

Susanne Rehfeld: Die Arbeit mit dem Composer funktioniert etwas anders als mit Adobe DPS®. Man legt zuerst die InDesign® Datei im mobilen Format an und wechselt – und das ist der Unterschied – in den Composer, um alle interaktiven Funktionen und Animationen einzufügen. Die einzelnen Schritte unseres Workflows sind wir in einem Inhouse Workshop Anfang Februar noch einmal durchgegangen. Bei dem Training haben wir das Produkt verstehen gelernt und erkannt, dass der ganze Composer sehr simpel aufgebaut ist. Den Workshop haben wir damals mit Herrn Kosim durchgeführt, der uns im ersten Schritt beruhigt hat und meinte, dass die Software für Kreative und nicht für Programmierer gebaut wurde, was wunderbar für uns war und unsere Arbeit wesentlich einfacher gestalten wird. Man braucht kein HTML oder ActionScript, um zum Beispiel eine Fläche von A nach B „einfaden“ zu lassen. Das macht es ziemlich einfach um Funktionen, wie zum Beispiel Parallax und Masken Effekte nutzen zu können. Diese Funktionen geben einem ganz neue Möglichkeiten seine Inhalte zu präsentieren. Das sind ganz spannende Sachen, die zum Beispiel in der DPS von Adobe meines Wissens gar nicht möglich sind.

    Kolja Kosim, Customer Care at SPRYLAB

Sie haben uns vom dem Inhouse Workshop mit Sprylab erzählt. Wie haben Sie den Termin damals vereinbart?

Susanne Rehfeld: Ach, das ist bei Sprylab sehr einfach. Ich schreibe eine E-Mail und sage: „Wir brauchen Hilfe“ und dann wurde uns sofort ein Termin vorgeschlagen. Wir sind dann zu Sprylab gekommen und unser lieber Herr Kosim hat das Training mit uns durchgeführt. Da Frau Richter plant das nächste Magazin mit ihrem eigenen Team umzusetzen, kamen wir zu Zweit. Der Termin lief ungefähr 4 Stunden. Inklusive einer kurze Pause sind wir in der Zeit eigentlich schon alles Wesentliche durchgegangen. Wir haben uns die Arbeit mit Purple DS® wesentlich komplizierter vorgestellt, aber dann ging doch alles relativ schnell. Nach dem Workshop konnte ich quasi gleich loslegen.

Hat sich etwas an den Produktionskosten einer Ausgabe verändert?

Susanne Rehfeld: Ja und zwar aufgrund der Lizenz. Als wir bei der Adobe DPS® damals das Projekt starteten, wurde die Single Issue Variante von Adobe abgeschafft und deswegen kamen wir in Bedrängnis. Zusätzlich hatte Adobe seine Preismodelle komplett überarbeitet. Ich weiß noch, dass das Basis Paket weit über dem lag, was sich kleine Kunden leisten können. Das wollte ich meinen Kunden eigentlich auch nicht antun. Deswegen die Suche nach einer Alternative.

Das GUERICKEmag war also ursprünglich als Single Issue App geplant? Aktuell handelt es sich um eine Kiosk App in der mehrere Publikationen und Ausgaben verwaltet werden können.

Susanne Rehfeld: Am Anfang war alles anders geplant. Das GUERICKEmag sollte ursprünglich als Single Issue App digitalisiert werden. Damals war ich mir allerdings noch nicht über die bestehenden App Varianten bewusst.

Welcher Grund war ausschlaggebend für die Wahl der Kiosk App?

Susanne Rehfeld: Zukunftsweisend sollen weitere Ausgaben für das GUERICKEmag produziert werden. Ebenso sollen weitere Magazine zur App hinzugefügt werden. Mit einer Kiosk App hat die Universität die Möglichkeit zu sagen: „Wir haben noch ein spannendes Magazin, welches wir auch gerne online mit den Leuten teilen wollen.“. Deswegen haben wir uns damals für die Kiosk App entschieden. Zusätzlich hat Sprylab gesagt, dass sie entsprechend unser Bedürfnisse, keine so guten Erfahrungen mit der Single Issue App gemacht haben. Eine Single Issue App würde für uns viel Zeitaufwand und relativ wenig Nutzen bedeuten, sodass wir davon Abstand genommen haben. Die Kiosk App war die effiziente Lösung, um die App für die Optimierung tiefergehend auszuwerten. Für die Optimierung der App besteht beispielsweise die Möglichkeit mehrere Ausgaben miteinander zu vergleichen. „Wie verändern sich die Nutzerzahlen pro Ausgabe“, „Welche Inhalte werden intensiv, welche gar nicht genutzt?“ sind Fragen, die durch den Vergleich von Ausgaben beantwortet werden können. Auf diese Weise erhält die Uni Magdeburg wertvolle Daten über ihre Appnutzer und somit wertvollen Input für die Konzeption weiterer Ausgaben oder sogar weiterer Publikationen.

Gab es weitere hilfreiche Features, die ihre Arbeit bei der Umsetzung der App erleichtert haben?  

Susanne Rehfeld: Der Support, der jederzeit zur Stelle ist. So nah am Kunden habe ich, das noch nicht erlebt. Man ruft an und wird sofort mit seinem Ansprechpartner verbunden. Es gibt zu jedem Problem immer eine Lösung. Vielleicht dauert es mal einen Tag länger, aber die Erreichbarkeit ist einfach sehr, sehr gut. Gerade, wenn man so ein großes Projekt hat und es ganz alleine betreut, dann ist es besonders wichtig, dass der Support einem zur Seite steht. Vieles passiert in Minuten. Dann folgt die Aussage: „Ja, ich melde mich gleich nochmal zurück“ und „ich guck mal schnell nach.“ Das ist ein ziemlich flüssiger Prozess und das ist eigentlich die größte Erleichterung.

Eine andere Sache ist die Aktualität der Software. Es sind regelmäßig Updates verfügbar, weil sie kontinuierlich weiterentwickelt wird. Durch den Ausbau der Funktionen wird die Software vielfältiger für den Nutzer. Manche Dinge haben am Anfang vielleicht nicht so gut funktioniert und Funktionen wie zum Beispiel der PNG Export aus InDesign haben gefehlt. Aber dann wird gesagt „okay das sind Dinge, die kommen noch. Da arbeiten wir dran“ und da weiß man, dass sich gekümmert wird. Purple ist keine starre Software, sondern wird kontinuierlich funktionaler und umfangreicher – Das ist der große Vorteil.

Wie beurteilen Sie abschließend den Umstieg zu Purple DS® und die Zusammenarbeit mit Sprylab ein Jahr später?

Susanne Rehfeld: Abgesehen davon, dass wir dieses Jahr das erste Mal mit der Software gearbeitet haben, sind wir sehr gespannt, wie sich die Software entwickelt und werden uns selber weiter mit dem GUERICKEmag austesten. An sich wurde, zumindest von meiner Seite, immer alles zu unserer vollsten Zufriedenheit gelöst und ich freue mich, wenn ich vielleicht die nächste Ausgabe auch noch umsetzen darf. Falls nicht, freue ich mich zu sehen, wie Frau Richter und ihr Team es eigenständig erstellt haben.

Wir danken Susanne Rehfeld sehr für den ausführlichen Erfahrungsbericht nicht nur zum Umstieg von Adobe DPS® zu Purple DS®, sondern ebenfalls zur Zusammenarbeit mit dem Sprylab Support und der Arbeit mit der Purple DS® Publishing Suite.

Mit diesem Interview endet unsere dreiteilige Blogreihe. Mit den Artikeln wollen wir Ihnen zeigen, dass Sie trotz des Endes von Adobe DPS® weiterhin flexibel und kostengünstig digital publizieren können. Migrieren Sie ihre Adobe DPS® Dateien einfach zu Purple DS®. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit über die Anbindung von Analytics Tools oder ihrem Content Management System mehr über die Bedürfnisse ihrer Nutzer zu erfahren und Artikel von ihrer Website in die App zu integrieren. Bieten Sie ihre Inhalte ebenfalls „to go“ an und steigern Sie somit die Reichweite ihrer Publikation.

Bei Rückfragen zur Migration und den Funktionen von Purple DS® wenden Sie sich gerne an uns. 

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