FUTURE STORYTELLING – MONETARISIERUNG

FUTURE STORYTELLING – MONETARISIERUNG

FUTURE STORYTELLING – MONETARISIERUNG

Die Medienlandschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Damit haben sich natürlich auch die Anzeigeformate und Werbe-Strategien gewandelt. In unserem letzten Blogbeitrag haben wir bereits beleuchtet, wie Unternehmen sich und ihre Marken durch digitales Storytelling positionieren. Auch bei digitalen Werbeformaten wird Storytelling immer wichtiger, um Aufmerksamkeit und Interaktionen zu erzielen.

Warum Smartphones und Tablets als Werbemedium immer wichtiger werden

Im letzten Jahr haben Smartphones erstmalig eine höhere tägliche Nutzungsdauer erreicht als Fernseher(LINK). Hinzu kommt, dass viele Smartphone-Nutzer stündlich online gehen, um Nachrichten abzurufen. Smartphones und Tablets bieten Werbetreibenden eine genaue Zielgruppenanalyse durch umfangreiche Benutzerprofile und zusätzlich ein sehr genaues Tracking des Nutzerverhaltens.

Welche Chancen bietet mobile Werbung

Smartphones und Tablets als Werbemedium bieten viele Vorteile aber auch Risiken. Die Chancen gilt es intelligent zu nutzen. Dazu gehört auch, dass neue Werbeformate für mobile Werbung genutzt werden müssen. Die Standard-Banner der Desktop-Werbung lassen sich nicht oder nur ungenügend auf die mobilen Geräte übertragen.

Besonders, da die verschiedenen Betriebssysteme und Formate kaum Standards zulassen. Viele Nutzer sind genervt, wenn sich ein Pop-up-Fenster nicht schließen lässt, nur ein Teil der Werbung angezeigt wird oder die Ladezeiten steigen.

Welche technischen Möglichkeiten gibt es bei mobiler Werbung

Die technischen Möglichkeiten ebnen den Weg besonders für inhaltsbezogene und kontextbezogene native Anzeigen, die im Content (Text, Bildergalerie, …) integriert sind und sich mit einem responsive Design jedem mobilen Gerät automatisch anpassen.

Native Werbung kann auf verschiedene Weise umgesetzt werden, sowohl inhaltlich als auch technisch. Die inhaltlich erfolgreichsten digitalen Werbeformate sind Rich Media Anzeigen, sie erwirken die meiste Interaktion und die höchste CTR.

Welche Arten von Storytelling lassen sich für native Werbung nun konkret umsetzten?

Hier drei verschiedene Ansätze:

1. Kontextbezogene Werbung

App-Magazine werden viel unterwegs gelesen und ermöglichen so die Einbindung von kontextbezogener Werbung. Während des Lesens in einem städtischen Park registriert die App anhand von W-Lan, GPS-Koordinaten oder iBeacon-Technologie, welche Werbepartner sich in der Nähe des Lesers befinden. Die App kann dem Leser nun gezielte Anzeigen oder Pop-ups mit Coupons einblenden, die aufgrund der Kontextnähe einen größeren Mehrwehrt bieten und auch eher wahrgenommen werden.

2. Bezahlte Artikel

Komplette Artikel und andere Inhalte werden im Auftrag von Werbepartnern in die eigenen digitalen Publikationen eingepflegt, müssen jedoch gekennzeichnet werden. Hierbei sind emotionale Anwendungsberichte, da Inhalte mit individualisiertem Storytelling den Leser auf mehreren Ebenen ansprechen. The Guardian testet gerade eine neue Art dieser Werbeform, bei der über ein Jahr native Inhalte für einen Werbepartner kreiert werden, die ihn mehr mit Nachhaltigkeit in Verbindung bringen sollen und auf Interaktion mit den Lesern setzen.

3. Themenbezogene Anzeigen

Themenbezogene Anzeigen oder Dienstleistungen stehen im Zusammenhang zu den Inhalten des Magazins. Die Werbung ist so eingebunden, dass es kaum als Werbung wahrgenommen wird. Dazu zählen Verlinkungen zu themenrelevanten, externen Artikel, aber auch Anzeigen auf weitere, interne Artikel, die von Interesse sein könnten, und selbst zu Pressemitteilungen oder externen Werbelinks führen.

Technisch gesehen lohnt sich native Werbung nur, wenn sie responsive für verschiedene Plattformen generiert wird. Agenturen und Werbetreibenden haben die Möglichkeit, die Anzeigen programmieren zu lassen oder selbständig eine Digital Publishing Suite wie die Purple Publishing Suite zu verwenden. Über ein Plug-In lassen sich so responsive Anzeigen, Spiele und Pop-ups in Webseiten und Apps einbinden.

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