FUTURE STORYTELLING – VERLAGE

FUTURE STORYTELLING – VERLAGE

By | 2018-04-12T17:22:26+00:00 März 17th, 2014|Categories: e-Publishing|Tags: , , , , , |

FUTURE STORYTELLING – VERLAGE

Bringen wir es gleich auf den Punkt. Wenn man will, dass Leser für hochwertige Inhalte bezahlen, dann müssen die aktuellen Bedürfnisse angesprochen werden. Leser wollen Hintergrundinformationen, Kontext und Storytelling mit erklassigen visuellen Elementen. Zum Glück ist es für Journalisten sehr einfach geworden, selbst erfolgreiche digitale Storys zu erstellen. Next Generation Storytelling ist eines der wenigen Methoden, mit dem für redaktionelle Inhalte im digitalen Markt Gewinne erzielt werden können. Genau deshalb wird multimediales Storytelling in der Medienlandschaft immer beliebter. Die NY Times, der Guardian, und die Washington Post veröffentlichen regelmäßig multimediale Storys und nehmen sich den Reaktionen ihrer Leser an – und das erfolgreich.

Verleger haben unendlich viele Gelegenheiten

Next Generation Storytelling kann in den verschiedensten Szenarien eingesetzt werden. Dazu zählen die folgenden drei, womöglich wichtigsten Einsatzmöglichkeiten: Immersive Storys, interaktive Infographiken und digitale Magazine.

1. Immersive Storys

Das neue multimediale Storytelling ist der Schlüssel für immersive Storys. Durch die abnehmende Aufmerksamkeitsspanne von Onlinelesern müssen ausschweifendere Formen des Journalismus auf leserfreundliche und mitreißende Weise präsentiert werden. Indem man eine Geschichte in angemessene Kapitel einteilt, können die verschiedenen Aspekte der Story in unterschiedlichen Medianformaten erzählt werden, so mitunter Text, Video, Audio, Infographiken oder durch Minispiele, je nach Inhalt. Dadurch wird aus der Story ein beeindruckendes Erlebnis. Ein erfolgreiches Beispiel für immersives Storytelling ist die kürzlich veröffentlichte App EPOS, die eine lineare Storyline benutzt, um eine interaktive Geschichte zu erzählen (DIE WELT, Axel Springer)

2. Interaktive Infografiken und simple Animationen

Interaktive Infografiken können in allen immersiven Storys, digitalen Magazinen und Nachrichtenwebseiten eingebunden werden. Sie visualisieren und vereinfachen komplizierte Daten. Eine interaktive Infographik ist im besten Fall eine animierte Timeline, Karte oder ein Diagramm, bei dem der Nutzer über die gezeigten Daten entscheidet. Dies ist eine großartige Funktion, um Leser in die multimediale Story zu involvieren. Neben komplexen Infographiken können auch simple Animationen eine statische Seite auflockern. Wo Werbebanner auf mobilen Geräten zumeist unbeachtet bleiben, können zusätzlich native Werbebanner mit simplen Animationen eingebunden werden, die Interesse wecken und daher weitaus erfolgreicher sind.

3. Digitale Magazine für mobile Geräte

Für Herausgeber von Zeitschriften ist ein kurzer Produktionszyklus je Ausgabe von großer Bedeutung, wobei Leitartikel und Anzeigen gleichzeitig ein fortschrittliches digitales Leseerlebnis bieten müssen. Es gibt im Wesentlichen zwei Optionen, um ein Magazin als App zu veröffentlichen. Verleger können entweder eine PDF-Version der Druckausgabe oder eine einzigartige native App mit animierten und zusätzlichen Inhalten anbieten. Das digitale Magazin kann die Druckausgabe mit immersiven Storys, Infografiken und täglichen Nachrichtenupdates verbinden.

Die technische Umsetzung von Next Generation Storytelling

Es müssen zahlreiche Dinge berücksichtigt werden, bevor mit der Planung der App begonnen werden kann. Geräte, Auflösungen, Navigation, online-offline Support, Inhaltsformatierung und so weiter. Für eine einmalige Ausgabe könnte es sinnvoll sein, eine alleinstehende native App mithilfe einer Softwarefirma zu entwickeln. Sollten die gleichen Storys jedoch auf mehreren Plattformen veröffentlicht werden, inklusive regelmäßiger Updates, dann würde das schnell zeit- und kostenintensiv werden. Einen weiteren Weg, multimediale Storys zu entwickeln, bieten Digital Publishing Suites, die alle mobilen Betriebssysteme und Webbrowser unterstützen – und, genauso wichtig, auch Ihre Dateiformate, von Adobe InDesign bis Photoshop.

Diese Option erlaubt es Verlegern, eine Story einmal zu erstellen und automatisch die Ausgangsformate für alle Geräte zu erhalten. Die meisten Publishing Suites stellen Templates und Features zur Verfügung, um den Entwicklungsprozess zu vereinfachen. Mit einer Digital Publishing Suite wie Purple kostet es gerade mal 399 € im Monat und in die Zeit, um Inhalte für beeindruckendes Next Generation Storytelling zu kreieren.

In Anbetracht der positiven Effekte von Next Generation Storytelling gibt es für Verlage keine Entschuldigung, nicht sofort anzufangen.

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