NUTZUNG MOBILER APPS AN DER UNIVERSITÄT MAGDEBURG

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Warum die Uni Magdeburg ihr Forschungsmagazin in einer mobilen App publiziert

Moderne Kommunikation wird in der Wissenschaft großgeschrieben. Mit den interaktiven Publikationen des Guericke Magazins bietet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg einer vielfältigen Zielgruppe digitale Forschungsinformationen. Vor zwei Jahren ist in der App „GUERICKEmag“ die erste mit Purple DS® erstellte Ausgabe des Printmagazins „Guericke“ erschienen. Vorher wurde das digitale Magazin mit Adobe DPS® erstellt.

GUERICKEmag Download: iOS I Android

Im Zuge des Softwareumstiegs haben wir mit Anneke Richter, Abteilungsleiterin des Medienzentrums der Universität und Susanne Rehfeld, Grafikerin und Projektleitung der App GUERICKEmag ein Interview geführt. Während Frau Rehfeld von Ihren Erfahrungen als Nutzerin von Purple DS® berichtet, hat Frau Richter sich zu den Zielen und möglichen Zukunftsplänen der GUERICKEmag App geäußert.

Ein Interview mit:

Anneke Richter, Abteilungsleiterin des Medienzentrums der Otto-von-Guericke-Universität

Mit Blick in die Zukunft präsentiert die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg ihr Forschungsmagazin in einer interaktiven Kiosk-App. Können Sie sich vorstellen weitere Magazine über die GUERICKEmag App zu publizieren?

Anneke Richter: Wir denken zum Beispiel darüber nach, ob wir unser internes Universitätsmagazin für die Mitarbeitenden auch über die App veröffentlichen könnten. Darüber würden sich mit Sicherheit nicht nur unsere onlineaffinen Nutzer freuen, sondern auch unser Nachhaltigkeitsbüro. Wir versuchen, auch in Bezug auf unsere Publikationen, nachhaltig zu denken und zu planen und künftig beispielsweise von der Papierflut, die Printmedien mit sich bringen, wegzukommen. Ich denke, für den Einsatz der App gibt es Potenzial nach oben.

Können Sie sich vorstellen nur digital zu publizieren?

Anneke Richter: Gänzlich umsteigen können wir auf keinen Fall, da wir unterschiedliche Zielgruppen haben. Unsere Magazinleser stammen aus der Politik, kommen aus Unternehmen oder sind Alumni, die bis zu 70 oder 80 Jahre sind. Aufgrund dieser Vielfalt an Lesern mit unterschiedlichen Gewohnheiten und Interessen müssen wir weiterhin zweigleisig fahren. Nur noch digital Publizieren könnten wir für Zielgruppen, die internetaffin, App-affin oder medienaffin sind. Diese Zielgruppen haben nicht den Bedarf, Papier in der Hand zu halten. Das Forschungsmagazin wird es wahrscheinlich immer als Printprodukt und als digitales Magazin geben. Ein Teil der Leser schreibt einem Printprodukt auch eine höhere Wertigkeit zu als einer App.

Wie würden Sie diese Hochwertigkeit des Printproduktes und den Mehrwert eines digitalen Magazins beschreiben?

Anneke Richter: Es gibt aktuell noch Zielgruppen, die gerne etwas Haptisches in der Hand haben. Wir drucken das Forschungsmagazin sehr hochwertig. Das Haptische bietet der entsprechenden Zielgruppe einen Mehrwert, den ihnen die digitale Publikation nicht bieten kann. Für die Zielgruppe Studieninteressierte und Studierende stellen wir einen Großteil von Printausgaben ebenfalls ins Internet. Diese Zielgruppe könnte auf das gedruckte Forschungsmagazin höchstwahrscheinlich verzichten. Aber um die Informationen über die Forschungsleistungen der Uni an ein möglichst breites Publikum zu bringen, benötigen wir weiterhin unser Forschungsmagazin als hochwertigen Druck.

Digitales Entwicklungspotenzial sehe ich für unsere interne Kommunikation. Ein monatlich erscheinendes Mitarbeiter- oder Wissensmagazin ließe sich gut digital umsetzen. Digital können Informationen öfter und über verschiedene Medientypen, wie Audio, Video und Bild ausgeliefert werden. Der Mehrwert ergibt sich durch die erlebbare Präsentation von Themen und die Option, aktuelle Informationen ebenfalls bei Bedarf ausspielen zu können. (A.d.R.: dafür eignen sich zum Beispiel Newsfeeds.)

Welche Publikationen nutzen Sie für die interne Kommunikation aktuell? Gibt es bereits einen handfesten Plan für die digitale Umsetzung?

Anneke Richter: Unser internes Magazin, der „uni-report“, erscheint zwei bis dreimal pro Jahr. Es ist ein Angebot für die Mitglieder und Angehörigen der Universität. Aktuell denken wir über Möglichkeiten nach, die Akzeptanz für dieses Printformat zu erkunden. Fakt ist, dass sich mit einem digitalen Angebot mehr machen lässt. Zum Beispiel, wenn wir die Ausgaben mit weiteren Informationen aus anderen Bereichen oder mit Videoproduktionen anreichern. Wir könnten dann vierteljährlich publizieren und aktuelle Informationen zwischendurch ausspielen.

Wir danken Anneke Richter sehr für das spontane Interview. Bei Rückfragen zu den Publikationsmöglichkeiten von Purple DS® wenden Sie sich gerne an uns. 

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