VERHALTEN VON LESERN DIGITALER MAGAZINE

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By | 2018-04-12T15:26:14+00:00 Februar 5th, 2015|Categories: e-Publishing|Tags: , , , , |

VERHALTEN VON LESERN DIGITALER MAGAZINE

Auswertung Mequoda Studie

Von der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg, bis zur Entwicklung von mobilen Verlagsprodukten sind mehr als 500 Jahre vergangen. Heutzutage ermöglichen Tablets und Smartphones überall den stetigen Zugriff auf verschiedene Publikationen. Besonders Tablets sind absolute Game Changer für die Verlagswelt und versprechen eine rosige Zukunft für digitale Magazine.

Wir haben uns die Mequoda Studie „Digital Magazine Study on Digital Magazine Reader Habits of 2014“ genauer angeschaut. Für die Studie wurden 1.136 Personen befragt, die mindestens ein digitales Magazin auf ihrem Tablet oder eReader gelesen oder abonniert haben. Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten herausgearbeitet und mit unserer eigenen Einschätzung und Vorschau komplettiert.

Digitale Bücher und Magazine übernehmen den mobilen Markt

Purchased digital book magazine customer behavior chart

60% sagten, sie lesen monatlich Bücher, während sogar 29% der Teilnehmer täglich Bücher auf ihrem Tablet lesen. Bei digitalen Magazinen liegt die Zahl der monatlichen Leser mit 64% knapp über den eBooks. 20% der Befragten lesen täglich ein digitales Magazin, was eine Steigerung von 6% gegenüber zum Vorjahr ausmacht und einen positiven Trend erkennen lässt. Wir glauben, dass die Anzahl viel stärker steigen wird, je mehr mobile first Magazine verfügbar sind, die keine reine PDF-Replica sind. Außerdem steigt die Reichweite mit der stetig steigenden Verbreitung der Tablets.

Innerhalb von 30 tagen haben 48% der Befragten ein eBook gekauft während 21% ein Abo für ein digitales Magazin abgeschlossen haben oder ein einzelnes Magazin gekauft haben. Diese Zahl ist beeindruckend, da Magazin Abonnements grundsätzlich eine höhere Kaufhürde bilden, als einzelne Ausgaben oder Bücher.

Innerhalb der letzten 12 Monate haben 27% der Teilnehmer 100-299 $ auf dem Tablet für Apps, Bücher, Magazine und Videos ausgegeben. Die Mehrzahl, über 53% gaben im Durchschnitt 99$ aus. Diese Zahlen weisen auf eine hohe Kaufbereitschaft für mobile Produkte hin. Entscheidend ist die Qualität und Wertigkeit der Produkte, welche wir später nocheinmal aufgreifen.

Customer behavior digital readers tablet table of choice diagramm

Bei der Wahl des Gerätes geht das iPad von Apple mit 58% als klarer Favorit hervor. Interessant ist auch, dass 14,5% der Befragten in den nächsten 12 Monaten ein neues Tablet kaufen möchten, 30% denken zumindest darüber nach.

Vorlieben und Erwartungen mobiler Leser

Leser mobiler Magazine sind immer Vertrauter mit dem Angebot und Möglichkeiten digitaler Publikationen. Die Studie zeigt, dass über 50% der Befragten erwarten, dass Texte scrollbar sind. Dieses Ergebnis verdeutlicht noch einmal, dass PDF Replika Angebote nicht die Lösung sind. Klickbare Links und Zugang zu älteren Ausgaben gehören nach der Scrolling Funktion zu den wichtigsten drei erwarteten Eigenschaften. Wenn es um die Anzahl der Artikel von digitalen Magazinen geht, werden von 75% der Befragten weniger als 20 Artikel pro Ausgabe bevorzugt.

Ein weitere sehr interessante Erkenntnis der Studie ist, dass 70% angeben das die mobile Variante eines Magazins die für sie größte Wertigkeit haben. Die Mobilität der Geräte erlaubt es Lesern, Bücher und Magazine auch zu lesen, wenn sie nicht zu Hause sind. Daher bevorzugen 42% der Nutzer alle Ausgaben an einem Ort zu haben – ihr Tablet.

Customer behavior digital readers

91% der Tablet Leser gaben an, dass digitale Ausgaben weniger kosten sollten als Print Ausgaben, obwohl die Zahlungsbereitschaft größter ist, wenn es sich um eine nicht-Replika Angebot handelt. PriceWaterhouseCoopers sagt außerdem voraus, das Konsumenten im Jahr 2016 bis zu 80,2 Milliarden $ für digitale Magazine ausgeben werden.

Jetzt ist die entscheidende Zeit für Verlage aktiv zu werden und ihre mobile Strategie zu überdenken. Verlage können anfangen ihre digitalen PDFs mit scrollbaren Artikeln, multimedia Elementen und „Behind the Scene“ Inhalte zu erweitern. Viel erfolgsversprechender sind jedoch Mobile First Produkte, die sich die technischen Möglichkeiten zu nutze machen. Dazugehören Augmented Reality, Location-based Storys oder sogenanntes Scrollytelling.

Lesen Sie die vollständige Studie: Mequoda

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