DIGITAL PUBLISHING: PROGNOSEN FÜR 2017

DIGITAL PUBLISHING: PROGNOSEN FÜR 2017

By | 2018-06-28T11:08:48+00:00 Februar 27th, 2017|Categories: e-Publishing|Tags: , , |

DIGITAL PUBLISHING: PROGNOSEN FÜR 2017

2017 verspricht ein spannendes Jahr für das digitale Verlagswesen zu werden. Viele prophezeien, dass mobiles Publizieren endlich „den Kinderschuhen entwächst “.

Diese Prognose lässt sich anhand einiger Highlights aus dem vergangenen Jahr bestätigen:

  • 2016 kann als Jahr der Konsolidierung verstanden werden, dem Jahr in dem v.a. Digitale Magazine und ebenfalls einige bekannte Software-Unternehmen ihre Strategie angepasst haben.
  • Es wurde wesentlich mehr außerhalb der eigenen Plattform v.a. in sozialen Medien, publiziert. Auf diese Weise wurden wesentlich größere Reichweiten geschaffen, jedoch gleichzeitig geringere Umsätzen durch Online-Marketing verbucht.

Verlage und Unternehmen ist weiterhin bewusst: Sie müssen einen Weg finden, um ihre Inhalte zu monetisieren. Aus diesem Grund werden diese nun wesentlich breiter gestreut und neue Wege für der Vermarktung ihrer Marke und ihren Inhalt erschlossen.

Dieser kurze Rückblick zeigt, dass sich der Markt über die letzten Jahre sehr stark fragmentiert hat und die Möglichkeiten, wie und wo Nutzer Inhalte konsumieren, immer vielfältiger geworden sind. Während Marken für den Konsumenten immer und über verschiedene Kanäle erreichbar sind, führt dieser Vorteil für den Nutzer zu enormen Herausforderungen für Verlage. Viele in der Branche mussten Ihre Strategien für die Erstellung und Distribution von Content von Grund auf überdenken.

Reuse of (print) content across multiple channels is key iphone apps

Effizienten Zweitverwertung von Druckinhalten über verschiedene Kanäle

Verlage und Unternehmen müssen endlich eine Möglichkeit zur effizienten Zweitverwertung von Druckinhalten über verschiedene Kanäle, wie soziale Medien, mobiles Web und Apps, finden. Zusätzlich müssen Inhalte schnell und effizient erstellt und verteilt werden. Es wird eine flexible Lösung benötigt, die Kreative nicht in ein Korsett zwängt, eine kreative Herausforderung für den Publizierenden, der den bestmöglichen Weg sucht um Inhalte zu verteilen, zweit zu verwerten und gleichzeitig versucht das Engagement des Nutzers zu erhöhen.

Heutzutage produzieren traditionelle Verlage klassische Printinhalte und analysieren, wie diese Inhalte später unkompliziert über andere Kanäle verteilt werden können. Verlage müssen bei einer Zweitverwertung sicherstellen, dass Ihre Arbeitsprozesse es erlauben, alle Medien in gleichermaßen hoher Qualität zu „bespielen“ und das möglichst teil- oder vollautomatisiert.

Nutzen Sie eine unabhängige Plattform zur Inhaltserstellung

Idealerweise sollte dabei eine unabhängige Plattform zur Inhaltserstellung genutzt werden. Diese erlaubt es, Inhalte für Printmedien, das Web, native Apps und soziale Medien zentral und hocheffizient zu erstellen. Medienhäuser, die ihre Online-Ausgaben ihrer Tageszeitungen mehrfach täglich aktualisieren, kennen solche Systeme. Allerdings ist deren Nutzung noch nicht weit verbreitet. Viele arbeiten noch in Silos, d.h., es gibt getrennt agierende Redaktionen für Print- und Online-Ausgaben.

Wenn Verlage keine zentrale Plattform für die Erstellung und Verwaltung ihrer Medien nutzen, ist die Schlüsselfrage, wie ihre Inhalte strukturiert werden können, um sie effizient über multiple Plattformen ausspielen zu können.

Dieser Aspekt basiert auf der Tatsache, dass 80% der digitalen Inhalte heute auf Smartphones gelesen werden und Konsumenten zunehmend nicht bereit sind, dafür zu bezahlen. Verlage können diesem Trend nur entgegenwirken, indem sie sicherstellen, dass der Inhalt nicht nur für die jeweiligen Endgeräte der Nutzer optimiert, sondern auch begeisternd und nutzerfreundlich gestaltet ist. Services wie Newsfeeds halten die digitalen Ausgaben regelmäßig auf dem neusten Stand und informieren darüber hinaus die Nutzer über Push-Nachrichten über Updates. Dies steigert den Mehrwert und die Relevanz der Medien.

Diese technischen Möglichkeiten unterstützen auch den Trend, dass Nutzer gezielt häppchenweise servierte Inhalte suchen, welche auf dem Arbeitsweg oder in der Mittagspause gelesen werden können. Diese komprimierten Inhalte können unabhängig von der digitalen Ausgabe veröffentlich werden, und den Nutzer dazu ermuntern, tiefer in den Archiven oder digitalen Ausgaben zu schmökern.

Letztendlich sehen Verlage sich selbst als facettenreiche Urheber von multimedialen Inhalten auf die auf unterschiedliche Weise zugegriffen werden kann.

Allerdings werden sich nur diejenigen behaupten, die gewillt sind, sich mit viel Enthusiasmus und Energie den sich schnell verändernden Anforderungen der Branche anzupassen. Agile Prozesse sind dabei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

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